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8. Deutsch-Französischer Wettbewerbstag in Bonn

Meldung vom: 03.07.2018

Das Bundeskartellamt veranstaltet heute gemeinsam mit der französischen Autorité de la concurrence den achten Deutsch-Französischen Wettbewerbstag. An der Veranstaltung nehmen rund einhundert Personen teil, darunter Vertreter der französischen und der deutschen Wettbewerbsbehörde sowie Richter, Hochschullehrer, Rechtsanwälte, Unternehmensvertreter und Vertreter von Verbänden. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Präsidenten des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, und der Präsidentin der französischen Autorité de la concurrence, Isabelle de Silva.

Andreas Mundt: „Der Deutsch-Französische Wettbewerbstag steht für die seit vielen Jahren etablierte, hervorragende Kooperation zwischen unseren Behörden. Ein vordringliches gemeinsames Anliegen ist es, offene Märkte und einen funktionierenden Wettbewerb in der Internetwirtschaft sicherzustellen. Um uns hier noch besser aufzustellen, haben unsere Behörden bereits 2016 gemeinsam ein vielbeachtetes Grundsatzpapier zur wettbewerblichen Bedeutung von Daten erarbeitet. Daran anknüpfend haben wir nun ein neues gemeinsames Projekt zu Algorithmen und deren Auswirkungen auf den Wettbewerb gestartet.

Schwerpunkte der heutigen Tagung sind neue Entwicklungen in der Missbrauchsaufsicht u.a. in Hinblick auf Plattform-Märkte in der Digitalwirtschaft sowie Herausforderungen für die Fusionskontrolle in digitalen Märkten.

Der Deutsch-Französische Wettbewerbstag ist eine zweijährliche bilaterale Tagung, die die französische Wettbewerbsbehörde Autorité de la concurrence und das Bundeskartellamt seit 2004 im Wechsel in Frankreich und in Deutschland ausrichten. In der Veranstaltungsreihe werden vorwiegend Themen behandelt, die - über die multilaterale europäische Kooperation hinaus - für das bilaterale Verhältnis der beiden Länder von besonderer Bedeutung sind oder besondere
wettbewerbliche Fragen für die beiden beteiligten Länder aufwerfen. Die Tagungen richten sich an Angehörige der beteiligten Wettbewerbsbehörden sowie an Unternehmensvertreter, Rechtsanwälte, Hochschullehrer, Richter und Vertreter von Verbänden und Behörden.

Pressemittelung (pdf)

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