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Keine Verfahrenseinleitung gegen die Lufthansa wegen Preishöhenmissbrauchs

Meldung vom: 29.05.2018

Preisanstieg nach Air Berlin Insolvenz rechtfertigt nicht die Einleitung eines Missbrauchsverfahrens

Flugzeug beim Startm.mphoto/pixelio.de)

Nach der Insolvenz von Air Berlin hatte die Lufthansa auf einigen innerdeutschen Strecken für ein paar Monate ein Monopol inne. Das Bundeskartellamt erreichten zahlreiche Beschwerden wegen Preiserhöhungen der Lufthansa, woraufhin die Behörde Vorermittlungen aufgenommen hatte.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Lufthansa Tickets waren nach der Insolvenz von Air Berlin im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 25-30 Prozent teurer. In Einzelfällen gab es auch deutlich höhere Preisanhebungen. Dieser Preisanstieg ist zwar erheblich, rechtfertigt aber nicht die Einleitung eines Missbrauchsverfahrens. Konsequente Fusionskontrolle hat den raschen Markteintritt von easyJet ermöglicht. Im Anschluss fielen die Preise auf den entsprechenden Strecken wieder umgehend. Die Entwicklung der Flugpreise wäre bestimmt nicht so günstig verlaufen, wenn die Lufthansa dauerhaft Monopolist auf diesen Strecken geworden wäre.“

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen können Sie hier abrufen.

Ein Fallbericht kann hier abgerufen werden.