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Bundeskartellamt setzt sich seit 60 Jahren für den Wettbewerb ein

Meldung vom: 02.01.2018

Das Bundeskartellamt feiert im Jahr 2018 seinen 60. Geburtstag.

Bundeskartellamt 1958 in BerlinBundeskartellamt)

Am 1. Januar 1958 trat das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Kraft und das Bundeskartellamt nahm mit 53 Mitarbeitern in Berlin seine Arbeit auf. Sechs Jahrzehnte später arbeiten rund 350 Mitarbeiter in Bonn an dem ehrgeizigen Ziel, auch im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung einen funktionierenden Wettbewerb in allen Branchen sicherzustellen.

Der Gründung des Bundeskartellamtes vorweggegangen war ein langwieriger Kampf des damaligen Wirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers Ludwig Erhard. Die deutsche Wirtschaft war traditionell geprägt von Kartellen. Es gab daher großen Widerstand gegen die Pläne des Wirtschaftsministers. Schon Ludwig Erhard sah, dass Wettbewerb und Verbraucherschutz eng miteinander verknüpft sind. In seinem Buch „Wohlstand für alle“ schrieb Erhard: „Nicht der Staat hat darüber zu entscheiden, wer am Markt obsiegen soll, aber auch nicht eine unternehmerische Organisation wie ein Kartell, sondern ausschließlich der Verbraucher.“

Das Bundeskartellamt plant aus Anlass seines Jubiläums einen Festakt am 22. Februar 2018 in Bonn, zu dem zahlreiche hochrangige nationale und internationale Vertreter aus Politik, Behörden, Wirtschaft, Anwaltschaft und Wissenschaft erwartet werden.

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen können Sie hier abrufen.