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Monitoringbericht 2018

Datenerhebung vom 21. März bis 27. April 2018

WindradPetra Bork / pixelio.de)

Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bzw. dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) den Auftrag, ein Monitoring in den Bereichen Elektrizität und Gas durchzuführen. Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt werden daher vom 21. März bis zum 27. April 2018 Daten zum Monitoring 2018 erheben.

Die Monitoring-Aufgabe der Bundesnetzagentur stützt sich auf § 35 EnWG. Über die Ergebnisse des Monitoring zur Wahrnehmung ihrer Regulierungsaufgaben in den Bereichen Elektrizität und Gas, insbesondere zur Herstellung von Markttransparenz, veröffentlicht die Bundesnetzagentur gemäß § 63 Abs. 3 EnWG jährlich einen Bericht.

Das Bundeskartellamt ist nach § 48 Abs. 3 GWB im Rahmen des Monitoring für den Grad der Transparenz, auch der Großhandelspreise, sowie für den Grad und die Wirksamkeit der Marktöffnung zuständig. Es beobachtet den Umfang des Wettbewerbs auf Großhandels- und Endkundenebene auf den Strom- und Gasmärkten sowie an den Elektrizitäts- und Gasbörsen. Der vom Bundeskartellamt zu erstellende Bericht ist Teil des gemeinsamen Monitoringberichts mit der Bundesnetzagentur.

Darüber hinaus unterbreitet die Bundesnetzagentur der Europäischen Kommission und der Europäischen Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) einen Bericht über das Ergebnis ihrer Monitoringtätigkeit.

Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt arbeiten bei der Vorbereitung und Erstellung des gemeinsamen Berichts eng zusammen. Dadurch lassen sich, insbesondere in der Phase der Datenerhebung Synergien erzielen. Die vorgesehene gemeinsame Verfahrensweise beider Behörden soll auch den Interessen der Unternehmen an der Minimierung des Verwaltungsaufwands gerecht werden. Es werden gemeinsam erstellte Fragebögen beider Behörden verwendet. Soweit darin Fragen des Bundeskartellamtes enthalten sind, sind diese entsprechend ausgewiesen.

Die Datenabfrage zum Erhebungsjahr 2017 richtet sich an die einzelnen Bereiche (Erzeugung, Speicherung, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb, Handel, Vertrieb etc.) der in Deutschland tätigen Unternehmen bzw. deren einzelnen juristischen Personen. Eine zusammenfassende Beantwortung durch Obergesellschaften bei Konzernen ist nicht vorgesehen. Die in den Fragebögen vorzunehmenden Angaben beziehen sich nur direkt auf das jeweilige Unternehmen und nicht auf Unternehmen, an denen das antwortende Unternehmen beteiligt ist. Es sind nur die Fragebögen zu beantworten, welche für das jeweilige Unternehmen relevant sind.

Die mit den Fragebögen erhobenen Angaben der Marktteilnehmer werden im Monitoringbericht 2018 nur in zusammengefasster Form veröffentlicht. Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen werden gewahrt.

Eine zusammenfassende Übersicht (PDF-Datei) zu den wesentlichen inhaltlichen Änderungen der Datenabfrage als Ergebnis der öffentlichen Konsultation der Fragebögen ist hier abrufbar.

Erhebung per Excel-Fragebögen

Die Datenerhebung wird per Excel-Fragebogen durchgeführt.
Die aktuellen und für das Erhebungsjahr 2017 relevanten Fragebögen für die Excel-gestützte Erhebung sowie eine Definitionsliste samt Ausfüllhinweisen sind hier abrufbar.

Rückversand der Fragebögen per Email

In der Konsultation der Fragebögen wurde durch die Bundesnetzagentur eine neue Möglichkeit der Datenübermittlung über die Datenübermittlungsplattform Monitoring-Energie-Daten (MonEDa) angekündigt. Für 2018 steht diese neue Datenübermittlungsplattform MonEDa noch nicht zur Verfügung. Es ist geplant, den Unternehmen im Laufe des Jahres 2018 Zugangsdaten für die Nutzung von MonEDa zur Verfügung zu stellen sowie eine Testphase durchzuführen. Informationen und Zugangsdaten werden den Unternehmen rechtzeitig übermittelt. Dies erfolgt automatisch und bedarf keiner Antragstellung durch die Marktteilnehmer. Marktteilnehmer hatten sich in der Konsultation für eine Testphase vor Inbetriebnahme ausgesprochen.

Die ausgefüllten Fragebögen zum Erhebungsjahr 2017 sind wie bisher verschlüsselt per E-Mail an die Bundesnetzagentur zu übermitteln. Für die Übersendung der ausgefüllten Fragebögen per Email, steht den Unternehmen unter www.bnetza.de/monitoringdaten ein Verschlüsselungswerkzeug zur Verfügung. Die verschlüsselten Fragebögen bitten wir an die bekannte Email-Adresse monitoring.energie@bnetza.de zu übersenden. Alternativ können die Antworten per Datenträger (CD-ROM) übersandt werden an:

Referat 603 - Monitoring
Bundesnetzagentur
Tulpenfeld 4
53113 Bonn

Eine Übersendung der ausgefüllten Fragebögen über das Netzbetreiberportal der Bundesnetzagentur ist nicht möglich. Rückfragen zur Datenerhebung können ebenfalls an die E-Mail-Adresse monitoring.energie@bnetza.de mit dem Betreff: „Rückfrage Monitoring 2018“ übersendet werden (bitte möglichst getrennt von einer Übersendung von Fragebögen). Zudem steht eine gesondert geschaltete Monitoring-Rufnummer 0228 – 14 59 99 für die Zeit der Datenerhebung zur Verfügung.

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