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Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, wird für eine dritte Amtszeit als ICN Chair bestätigt

Meldung vom: 16.05.2017

Im Rahmen der 16. Jahreskonferenz des International Competition Network (ICN) wurde Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, für zwei weitere Jahre in seiner Funktion als Vorsitzender des ICN Leitungsgremiums bestätigt.

Die von der portugiesischen Wettbewerbsbehörde ausgerichtete Jahreskonferenz fand vom 10.-12. Mai 2017 in Porto statt. Rund 600 Teilnehmer aus 100 Staaten nahmen teil. Neben den Wettbewerbsbehörden waren die Privatwirtschaft, andere internationale Organisationen, Rechts- und Wirtschaftsexperten und die Wissenschaft vertreten.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: “Wir setzen uns aus gutem Grund für eine Welt ohne Handelshemmnisse ein, denn das stärkt den Wettbewerb und nützt dem Verbraucher. Wettbewerb braucht einen starken Fürsprecher, er braucht die starke Stimme des ICN.”

Das ICN ist die bedeutendste Vereinigung von Wettbewerbsbehörden weltweit. Es umfasst 135 Wettbewerbsbehörden aus 122 Staaten. Auf der Konferenz wurden die Arbeitsprodukte des zurückliegenden Jahres verabschiedet, unter anderem Empfehlungen im Bereich Fusionskontrolle, die Schwellenwerte für Anmeldepflichten, Zusagen und Effizienzen behandeln, ein Rahmen für die Analyse einseitigen Verhaltens, Leitlinien für Sektoruntersuchungen, ein Darstellung von durch ICN Mitgliedsbehörden verhängter Kartellbußen sowie Analysen der Nutzung von Social Media durch Wettbewerbsbehörden und innerbehördlichen Trainings. Die Arbeitsprodukte sind auf der Konferenzwebsite abrufbar und werden auch auf der Internetseite des ICN veröffentlicht.

Die Jahreskonferenz hat den Behördenvertretern und weiteren Teilnehmern einen Rahmen für den Austausch von Erfahrungen, informelle Kontakte und die Diskussion drängender Themen wie den Umgang der Wettbewerbsbehörden mit den Herausforderungen durch Digitalisierung und Globalisierung geboten.

Die nächste ICN Jahreskonferenz findet vom 21. bis 23. März 2018 in Neu Delhi, Indien, statt.

Pressemittelung (pdf)

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