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Monitoringbericht 2017

Datenerhebung vom 22. März bis 28. April 2017

WindradPetra Bork / pixelio.de)

Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bzw. dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) den Auftrag, ein Monitoring in den Bereichen Elektrizität und Gas durchzuführen. Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt werden daher vom 22. März bis zum 28. April 2017 Daten zum Monitoring 2017 erheben.

Die Monitoring-Aufgabe der Bundesnetzagentur stützt sich auf § 35 EnWG. Über die Ergebnisse des Monitoring zur Wahrnehmung ihrer Regulierungsaufgaben in den Bereichen Elektrizität und Gas, insbesondere zur Herstellung von Markttransparenz, veröffentlicht die Bundesnetzagentur gemäß § 63 Abs. 3 EnWG jährlich einen Bericht.

Das Bundeskartellamt ist nach § 48 Abs. 3 GWB für das Monitoring über den Grad der Transparenz, auch der Großhandelspreise, sowie den Grad und die Wirksamkeit der Marktöffnung und den Umfang des Wettbewerbs auf Großhandels- und Endkundenebene auf den Strom- und Gasmärkten sowie an Elektrizitäts- und Gasbörsen zuständig. Der vom Bundeskartellamt zu erstellende Bericht ist in den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur aufzunehmen.

Darüber hinaus unterbreitet die Bundesnetzagentur der Europäischen Kommission und der Europäischen Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) einen Bericht über das Ergebnis ihrer Monitoringtätigkeit.

Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt arbeiten bei der Vorbereitung und Erstellung des gemeinsamen Berichts eng zusammen. Dadurch lassen sich, insbesondere in der Phase der Datenerhebung, Synergien erzielen. Die vorgesehene gemeinsame Verfahrensweise beider Behörden soll auch den Interessen der vom Monitoring betroffenen Unternehmen an der Minimierung des Verwaltungsaufwands gerecht werden. Es werden gemeinsam erstellte Fragebögen beider Behörden verwendet. Soweit darin Fragen des Bundeskartellamtes enthalten sind, sind diese entsprechend ausgewiesen.

Die Datenabfrage zum Erhebungsjahr 2016 richtet sich an die einzelnen Bereiche (Erzeugung, Speicherung, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen, Handel, Vertrieb etc.) der in Deutschland tätigen Unternehmen bzw. deren einzelnen juristischen Personen. Eine zusammenfassende Beantwortung durch Obergesellschaften bei Konzernen ist nicht vorgesehen. Die in den Fragebögen vorzunehmenden Angaben beziehen sich nur direkt auf das jeweilige Unternehmen und nicht auf Unternehmen, an denen das antwortende Unternehmen beteiligt ist. Es sind nur die Fragebögen zu beantworten, welche für das jeweilige Unternehmen relevant sind.

Die mit den Fragebögen erhobenen Angaben der Marktteilnehmer werden im Monitoringbericht 2017 nur in zusammengefasster Form veröffentlicht. Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen werden gewahrt.

Eine zusammenfassende Übersicht (PDF-Datei) zu den wesentlichen inhaltlichen Änderungen der Datenabfrage als Ergebnis der öffentlichen Konsultation der Fragebögen ist hier abrufbar.

Erhebung per Excel-Fragebögen

Für die Datenerhebung zum Monitoring 2017 wird das Monitoring Online-Portal nicht zum Einsatz kommen. Die Datenerhebung wird ausschließlich per Excel-Fragebogen durchgeführt.
Die aktuellen und für das Erhebungsjahr 2016 relevanten Fragebögen für die Excel-gestützte Erhebung sowie eine Definitionsliste samt Ausfüllhinweisen sind hier abrufbar.

Rückversand der Fragebögen per Email

Für die Übersendung der ausgefüllten Fragebögen per Email, steht den Unternehmen ein Verschlüsselungswerkzeug zur Verfügung. Die verschlüsselten Fragebögen bitten wir an die bekannte Email-Adresse monitoring.energie@bnetza.de zu übersenden. Alternativ können die Antworten per Datenträger (CD-ROM) übersandt werden an:

Referat 603 - Monitoring
Bundesnetzagentur
Tulpenfeld 4
53113 Bonn

Eine Übersendung der ausgefüllten Fragebögen über das Netzbetreiberportal ist nicht möglich. Rückfragen zur Datenerhebung können ebenfalls an die E-Mail-Adresse monitoring.energie@bnetza.de mit dem Betreff: „Rückfrage Monitoring 2017“ übersendet werden (bitte möglichst getrennt von einer Übersendung von Fragebögen). Zudem steht eine gesondert geschaltete Monitoring-Rufnummer 0228 – 14 59 99 für die Zeit der Datenerhebung zur Verfügung.