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International Competition Network (ICN)

Das International Competition Network (ICN) wurde im Jahr 2001 von Wettbewerbsbehörden aus 14 Jurisdiktionen (darunter das Bundeskartellamt) gegründet. Es ist inzwischen auf über 130 Mitgliedsbehörden angewachsen.

Das ICN bietet Wettbewerbsbehörden weltweit ein informelles, projektorientiertes Netzwerk zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit in Fragen der Kartellrechtsanwendung.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, ist seit September 2013 Vorsitzender des Leitungsgremiums des ICN (Steering Group) und wurde im Rahmen der 16. Jahreskonferenz des ICN, die vom 10. bis 12. Mai 2017 in Porto/Portugal stattfand, für eine dritte Amtszeit bestätigt.

Die Arbeitsgruppen des ICN behandeln Fragen aus allen Bereichen des Kartellrechts (Fusionskontrolle, Kartellbekämpfung, Missbrauch von Marktbeherrschung) sowie eine Reihe von Querschnittsthemen. Die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen erfolgt auf elektronischem Weg und in Telefonkonferenzen sowie im Rahmen von Workshops. Die Ergebnisse werden einmal jährlich auf einer Jahreskonferenz im Plenum des ICN zur Diskussion gestellt.
Auf der Jahreskonferenz 2017 in Porto wurden unter anderem Empfehlungen im Bereich Fusionskontrolle, die Schwellenwerte für Anmeldepflichten, Zusagen und Effizienzen behandeln, ein Rahmen für die Analyse einseitigen Verhaltens, Leitlinien für Sektoruntersuchungen, eine Darstellung von durch ICN Mitgliedsbehörden verhängten Kartellbußen sowie Analysen der Nutzung von Social Media durch Wettbewerbsbehörden und innerbehördlichen Trainings verabschiedet. Die Arbeitsprodukte sind auf der Konferenzwebsite und auf der Internetseite des ICN veröffentlicht.

Die nächste ICN Jahreskonferenz findet vom 21. bis 23. März 2018 in Neu Delhi, Indien, statt.

Weitere Informationen zum ICN sind unter www.internationalcompetitionnetwork.org abrufbar.

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